Angst ist nicht gleich Angst

Angst ist ein menschliches Gefühl, welches jeder Mensch schon einmal erlebt hat.

Sie geht mit einer großen Verunsicherung unseres Gefühlslebens einher.

Sie löst körperliche Symptome, wie Herzrasen, Schweißausbrüche, ein Beklemmungsgefühl, Zittern, das Gefühl eines Steins im Bauch, Schwindelanfälle und weitere Symptome in uns aus.

Sie lähmt uns und lässt uns erstarren.

 

Oder aber sie lässt in uns Kräfte frei werden, die wir bis dahin nicht an uns kannten.

Ohne Angst hätte die Menschheit früher nicht überleben können. Sie ist ein urmenschliches Gefühl.

 


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Auch heute noch warnt uns die Angst vor Risiken.

Diese Angst wird in der Psychologie Realangst genannt. Die normale Angst als Alarmfunktion für den Körper soll Aktivitäten zur Beseitigung von bestehenden oder kommenden Gefahren auslösen.

Wenn dann die Gefahr vorbei ist, verschwindet die Angst wieder.

Die Realangst führt zu körperlichen Reaktionen, die das Überleben sichern sollen.

Der Fluchtreflex resultiert aus der Realangst und lässt ungeahnte Kräfte frei werden. Adrenalin wird dann in großen Mengen im Körper produziert und wir spüren jede Faser unseres Körpers bewusst. Unser Aufnahmefähigkeit unserer Sinne ist extrem erhöht. Wenn dann die Gefahr vorbei ist, wird die Produktion des Adrenalins zurückgefahren und die körperlichen Symptome beruhigen sich wieder.  

Die Schrecksekunde ist zum Beispiel der Augenblick, in dem wir entscheiden, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten.

Die Realangst ist eine unverzichtbare Ausstattung des Menschen im Rahmen des funktionierenden Selbsterhaltungstriebs.

Manchmal aber nimmt die Angst so überhand, dass wir uns in unserer Lebensführung stark beeinträchtigt fühlen.

Eine Angststörung, die pathologische Art der Angst, lähmt unsere körperlichen und geistigen Funktionen.

Dies kann zum Beispiel die Angst vor Menschenmengen, weiten Reisen, Angst im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, in sozialen Situationen wie Partys, Meetings, Sprechen in der Öffentlichkeit oder Phobien sein, wie der Höhenangst, der Angst vor geschlossenen Räumen oder vor Spinnen sein. Aber auch die Angst vor einem drohenden Verlust der Stabilität des Selbst.

Unsere Lebensfreude kann dann verloren gehen, denn das Vermeidungsverhalten und die Erwartungsangst lähmen uns nach und nach total und lassen uns häufig vom gesellschaftlichen Leben zurückziehen. Sie breitet sich immer mehr aus und besetzt auch bisher angstfreie Objekte oder Situationen.

Wenn die Angst im Leben überhand nimmt, wird es Zeit, das zu erkennen und sich therapeutisch behandeln lassen.

Denn alleine kommt man aus diesem Kreislauf oft nicht raus.

Egal wie sehr wir dagegen ankämpfen.

 

 

Zu erkennen, dass Angst eine Emotion ist, die es nicht zu verdrängen oder dagegen anzukämpfen, sondern zu fühlen gilt, ist ein großer Schritt in Richtung Heilung.

So oft im Leben verdrängen wir unsere Gefühle und haben dadurch keinen Zugang mehr zu ihnen. Denn das „fühlt“ sich ja sicher an. Das kann sich aber auf Dauer rächen.

Ein Mensch, der sein Leben lang seine Gefühle verdrängt und leugnet, bei dem scheinbar immer alles rosig und perfekt ist, kann im Erwachsenenalter von Angst- und Panikstörungen „überfallen“ werden.

Irgendwann klopft das Unterbewusstsein an und gibt zu verstehen, hier sind viele Lebensbaustellen, die angesehen und geheilt werden wollen.

Deshalb ist es wichtig, zu lernen, mit seinen Gefühlen umzugehen.

Sie als etwas anzusehen, was sie wirklich sind. Flüchtig, kommend und gehend.

WENN WIR UNSERE GEFÜHLE ZULASSEN UND SIE FLIEßEN LASSEN.

Dann kann Heilung geschehen.

 


 

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